Salzlösung & Co. – was bringt das?

Das Prinzip der Inhalation und ihre heilende Wirkung bestehen im Einatmen von Wasserdampf. Der Inhalationslösung können verschiedene Heilkräuter beigefügt werden, aber auch Salzlösungen werden häufig als wirkungsvolles Hausmittel empfohlen. Man kann dazu grundsätzlich Meer- oder Steinsalz aus der Küche verwenden; besser ist jedoch spezielles Inhalationssalz, das frei von Fremdstoffen und für den jeweiligen Anwendungszweck fertig portioniert ist: Von der Konzentration ist es nämlich abhängig, ob die Salzwasser-Inhalation die Schleimhäute beruhigt oder zusätzlich austrocknet! Außerdem ist ein sogenannter Kaltvernebler nötig. Das sind Inhalatoren, die nicht durch Hitze, sondern per Ultraschall oder Druckluft einen feinen Nebel erzeugen. Doch Vorsicht: Diese Geräte wiederum können beim Zusatz von ätherischen Ölen Schaden nehmen! Und schließlich sind sie auch nicht ganz billig. 


Wussten Sie schon, …

… dass Salz einen Siedepunkt von 1.413 °C hat?

Eine Inhalation mit Salzlösung ist nur mit einem Kaltvernebler sinnvoll, denn bei der Dampfinhalation bleibt das meiste Salz im Behälter zurück!


Bei chronischen Erkrankungen der Atemwege bezuschusst eventuell die GKV die Anschaffung eines Kaltverneblers. Ein großer Kochtopf oder eine Schüssel aus Porzellan sind jedoch beim jährlichen Schnupfen vollkommen ausreichend. Kinder sollten nicht unbeaufsichtigt inhalieren – für diese lohnt sich die Anschaffung eines Dampfinhalators mit Auslaufsicherung. Näheres dazu erfahren Sie im Kapitel Richtig inhalieren!